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Verspan­nung, Migräne & Schnar­chen

Was haben Verspan­nungen, Migräne und Schnar­chen gemeinsam? Alles sind Beschwerden, die ihren Ursprung, häufig uner­kannt, im Mund- und Kiefer­be­reich haben.

Verspan­nungen, Kopf­schmerzen & Migräne​

Das Kauorgan (Kiefer & Kiefer­ge­lenke, Kaumus­ku­latur und Zähne) ist ein im Zusam­men­spiel sehr fein aufein­ander abge­stimmtes System. Eine Störung dieses Systems kann massive Beschwerden auslösen, deren Ursache oft nicht in diesem System vermutet wird.

Dabei können die Beschwerden lokal auf das Kiefer­ge­lenk, die Kaumus­ku­latur und die Zähne begrenzt sein. Häufig sind die Beschwerden aller­dings weiter­rei­chend und führen zu Verspan­nungen der Nacken- und Rücken­mus­ku­latur. 

Nicht selten führen diese Verspan­nungen in der Folge zu Kopf­schmerzen oder sogar einer Migräne. Leider wird auch heute noch viel zu selten dieser Zusam­men­hang herge­stellt und somit nicht bei der zahn­ärzt­li­chen Kontroll­un­ter­su­chung berück­sich­tigt.

GUT ZU WISSEN:

In meiner Praxis gehört die Abklä­rung dieser Beschwerden zur klini­schen Erst­un­ter­su­chung dazu und ist somit für Sie kosten­frei.

Häufig ist eine indi­vi­duell ange­passte
Spezial­schiene die Lösung

So viel­fältig die Ursa­chen sein können, von einer zu hohen Krone bis hin zu Zahn­fehl­stel­lungen, in meinem Praxis­alltag zeigt sich, dass häufig eine Schiene die ange­zeigte Therapie ist, um das gestörte Gleich­ge­wicht des Kauor­ganes wieder herzu­stellen und so eine Beschwer­de­frei­heit zu errei­chen ist. 

Die genauen Zusam­men­hänge erläu­tere ich Ihnen gerne persön­lich in meiner Praxis anhand von Modellen. 

Sollten Sie unter den o.g. Beschwerden leiden, verein­baren Sie gerne einen Termin zu einer kosten­losen Kontroll­un­ter­su­chung. Gemeinsam finden wir heraus, ob bei Ihnen das Gleich­ge­wicht des Kauor­gans beein­träch­tigt ist und eine Schien­en­the­rapie in Frage kommt.

Schnar­chen & Apnoe

Sie schnar­chen? Die Ursache hierfür ist Ihnen viel­leicht bekannt: Nachts entspannt sich die Zungen- und Rachen­mus­ku­latur, wodurch die Zunge nach hinten fällt und somit die Luft­wege zwischen Zunge und Rachen­wand einengt. Hier­durch kommt es zum Flat­tern des Gaumen­se­gels. Genau dieses Flat­tern erzeugt die hörbaren Schnarch­ge­räu­sche. Die gute Nach­richt: Das ist aus medi­zi­ni­scher Sicht völlig unbe­denk­lich und "nur" lästig für die Part­nerin bzw. den Partner.

Anders verhält es sich, wenn es zum kompletten Verschluss der Atem­wege kommt und Atem­aus­setzer (Apnoe) die Folge sind. Bei diesen Atem­au­set­zern wird das Gehirn nicht mit Sauer­stoff versorgt. Lang­fristig kann das schwere gesund­heit­liche Folgen haben, wie beispiels­weise erhöhtes Schlag­an­fall- und Herz­in­farkt­ri­siko.

Was hat das jetzt mit mir als Zahn­arzt zu tun?
Beim reinen Schnar­chen ist eine Schnar­cher­schiene die Thearapie der Wahl und führt sofort zum gewünschten Ergebnis: Stille. Bei der Apnoe hängt es von der Schwere der Atem­aus­setzer ab, ob eine Schiene ausreicht. Bei leichten und mitt­leren Atem­aus­set­zern ist dies häufig der Fall.

Die Schienen werden indi­vi­duell ange­fer­tigt und verhin­dern das Zurück­rut­schen des Unter­kie­fers im Entspan­nugs­zu­stand. Hier­durch kann die Zunge nicht mehr die Luft­wege zwischen Zunge und Rachen­wand einengen oder gar verschließen.

Sollten Sie zu einer der beiden Gruppen gehören, spre­chen Sie uns gerne an. Gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Lungen­fach­arzt (oder Schlaf­labor) finden wir heraus, ob eine Schiene für Sie in Frage kommt.